Immunsystem stärken

Das Immunsystem ist in Pandemie-Zeiten ein brandaktuelles Thema – und nichts scheint im Moment sinnvoller, als das eigene Immunsystem aktiv zu stärken.

 

Ich kann dazu nur sagen: Nutzen Sie das Wissen der Naturheilkunde, denn es gibt nicht nur im Moment Angriffe auf unsere Gesundheit - die Frage ist also nicht allein, wie wir Erregern möglichst ausweichen, sondern auch, wie gut wir gewappnet sind. Ein Krankheitserreger muss nämlich auf „fruchtbaren“, heißt: geschwächten, Boden fallen, um uns krank zu machen - und ein gut aufgestelltes Immunsystem stellt diesen Boden nicht zur Verfügung. Allerdings benötigt das Immunsystem bestimmte Voraussetzungen, die, ganz allgemein gesprochen, mit unserem Lebensstil zu tun haben: dazu gehören ausreichender Schlaf, gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, erfreuliche soziale Kontakte und verschiedene Möglichkeiten, sich aktiv zu entspannen.
Die gute Nachricht: Wir haben vieles davon selbst in der Hand, die schlechte Nachricht: unser Lebensstil und die vielfältigen Belastungen im Arbeits- und Familienleben können uns schwächen.

Schritt 1: Schutzhülle stärken

Damit Krankheitserreger überhaupt eindringen können, müssen Haut-, und Schleimhautbarrieren überwunden werden. Das Therapieziel lautet also: Diese Grenzen müssen stabil sein. Um das zu erreichen, hat die Natur unsere Haut und Schleimhaut z.B. mit diversen, immunkompetenten Abwehrmechanismen ausgestattet.

 

80 % der Immunzellen sitzen im Darm – daher ist Darmgesundheit so elementar wichtig. Für eine intakte Abwehr ist die optimale Versorgung mit Mikronährstoffen und Aminosäuren essentiell und die Beseitigung von Belastungen wie Stoffwechselschlacken oder Schwermetallen: eine entsprechende ganzheitliche Diagnostik gibt Aufschluss über den Zustand des Immunsystems, eine anschließende Infusions- oder Injektionstherapie füllt Depots auf und stärkt das gesamte Immunsystem.


Schritt 2: Immunsystem unterstützen

Konnte ein Krankheitserreger diese äußere Hülle überwinden, beginnt die innere Arbeit des Immunsystems – Symptome werden entwickelt. Nun gilt es, diesen Kampf gegen den Erreger mit Hilfe der Naturheilkunde zu unterstützen. Neben einer erleichternden symptomatischen Behandlung wird das Immunsystem gezielt angesprochen. Es handelt sich also nicht um Medizin, die etwas verhindert (oder unterdrückt), sondern um Medizin, die fördert! Naturheilkunde unterstützt den Organismus dabei, die Krankheit selbst von innen heraus zu besiegen - das Immunsystem und Selbstheilungskräfte gehen gestärkt aus der Krankheit hervor.

Ein Beispiel aus dem Leben...

Eine Parklücke ist endlich gefunden – jedoch ist sie eng! Der Fahrer versucht einige Male vergeblich einzuparken. Nun gibt es die Möglichkeit, dass z.B. der Beifahrer das Steuer übernimmt und die Aufgabe erledigt. Dann ist das Auto zwar geparkt, aber der ursprüngliche Fahrzeugführer hat das Gefühl und letztlich auch die Gewissheit, es nicht selbst geschafft zu haben. Hilft der Beifahrer stattdessen beim schwierigen Einparken, kann der Fahrer es selbst schaffen und schließt gestärkt, stolz und dankend sein Auto ab.